Art déco und Bauhaus

1919 wurde in Weimar das Staatliche Bauhaus gegründet, das eine neue Einheit von Kunst und Technik anstrebte. Unter der Leitung seines Gründungsdirektors Walter Gropius entwickelte es sich zur einflussreichsten Avantgarde-Hochschule im 20. Jahrhundert.
1925 zog das Bauhaus von Weimar nach Dessau und wandelte sich zu einer Design- und Architekturhochschule, deren Entwürfe in industrieller Fertigung hergestellt wurden. Die Werkstätten des Bauhauses entwickelten dazu Prototypen für zweckmäßige und erschwingliche Möbel und Bedarfsgüter, die in Serienproduktion hergestellt werden konnten. Das Landesmuseum Oldenburg erwarb bereits in den 1920er Jahren exemplarische Stücke.

Stahlrohrmöbel gehören zu den Meilensteinen in der Entwicklung zeitgemäßen Mobiliars. Unsere ausgestellten Objekte wurden von den Bauhaus-Künstlern Mies van der Rohe (1886–1969), Marcel Breuer (1902–1981) und Christian Dell (1893–1974) entworfen.

Neben dem funktionalistischen Design des Bauhauses gab es bedeutende kunstgewerbliche Manufakturen, die individuelle künstlerische Gestaltung mit den schlichten Formen der Moderne zu verbinden suchten. Aus der Exposition internationale des Arts décoratifs et industriels modernes 1925 in Paris, die der neuen Blüte individueller künstlerischer Gestaltung moderner Luxusartikel ihren Namen gab, konnten bedeutende Beispiele für das Kunsthandwerk des Art Déco für die Sammlungen des Landesmuseums erworben werden.

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