Kunstgewerbe im Rokoko

Als „Rokoko“ wird die Spätphase des Barock im 18. Jahrhundert bezeichnet. Kennzeichnend hierfür ist vor allem die immer wieder auftauchende Ornamentform des Grotten- und Muschelwerks (franz.: „rocaille“).

Unsere Amsterdamer Bodenstanduhr aus der Zeit um 1750 wird auch als "Automat" bezeichnet, weil sie eine Vielzahl mechanischer Funktionen wahrnehmen konnte. Zusammen mit zwei anderen Uhren soll sie wieder zum Laufen gebracht werden, sodass ihr kunstvolles Wellenspiel sich wieder zu jeder vollen Stunde bewegen wird.

Im 18. Jahrhundert gründeten sich in Deutschland bedeutende Porzellanmanufakturen wie Meißen, Fürstenberg und die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM). Hier wurden Service und Figuren hergestellt, die aufwendig ornamental verziert waren und heute oftmals äußerst seltene und begehrte Sammlerobjekte darstellen.

Ein besonders kunstvoll gefertigtes Stück ist der ostfriesische Kinderschlitten mit Pferdebüste und Muschelsitz aus der Zeit um 1730. Der Pferdekörper war ursprünglich in Silber, die Hufen, die Mähne und Zähne in Gold bemalt.

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Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

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Eintrittspreise:
6 €, 4 € ermäßigt
Kinder (7 - 17 Jahre): 1,50 €
Familienkarte: 10